Natürlich mit Naturhopfen gebraut

Unsere Biere sind völlig unbehandelt und nicht haltbar gemacht. Im Laufe seines Berufslebens hat Braumeister Udo Lämmer zahlreiche Rezepte gesammelt. Er ist im wahrsten Sinne ein "Meister seines Fachs" und schwört auf das traditionelle Brauhandwerk mit frischen Zutaten und ohne Filtrierung oder Haltbarkeitsverfahren.
100% Handarbeit, 100% natürlich. So ein großer Geschmack von unserer kleinen Brauerei.

Unser Ricklinger Brauprozess

Der gesamte Brauprozess, angefangen beim Schroten des Malzes ist ein langer Prozess und besteht aus vielen einzelnen Schritten die bei uns in absoluter Handarbeit erfolgen.
 

Schroten

Das von der Mälzerei angelieferte Malz wird in der Brauerei mittels Mühlen so grob wie nötig und gleichzeitig so fein wie möglich vermahlen.

 

Maischen

Beim Maischen wird das zerkleinerte Malz manuell im Sudhaus mit Wasser schlank eingerührt (eingemaischt). Die Maische durchläuft jetzt ein manuelles Temperaturprogramm, bei dem Rasten eingehalten werden müssen und Enzyme die in der Maische befindliche Stärke zu Zucker umwandeln. Nach etwa 1,5 Stunden kommt dann die Maische in den Läuterbottich.

 

Läutern

Die Maische wird in einen mit einem Siebboden ausgestatteten Bottich gepumpt. Die festen Bestandteile setzen sich auf dem Siebboden ab und klare Würze wird in die Sudpfanne gepumpt. Es wird mehrfach Wasser nachgegeben, um den gewünschten Zuckergehalt in der Würze und daraus resultierenden Alkoholgehalt einzustellen.

Die Reste vom Malz nennt man Treber. Sie sind ein gutes Viehfutter oder können zum Backen von Treberkräckern oder Treberbrot verwendet werden.

 

Würzekochen

Die Würze Wird nun mit Hopfen 1 Stunde gekocht. Hopfeninhaltsstoffe lösen sich und die Würze wird steril. Wir verwenden fast ausschließlich Naturhopfendolden, welche Ihr Aroma sehr lange halten und dem Bier dadurch besonders viel Aroma geben.


 

Anstellen

Die 100°C heiße Würze wird nun über einen Plattenkühler auf etwa 15°C abgekühlt. Anschließend wird sie belüftet und mit Hefe versetzt.

 

Hauptgärung

Die Hefe gärt und stellt aus dem Zucker Alkohol und Kohlensäure her. Nach etwa einer Woche Hauptgärung ist der Zuckers größtenteils umgewandelt und die meiste Hefe hat sich auf dem Boden abgesetzt.

 

Nachgärung

Nun wird das Jungbier in einen zweiten Tank überführt und die Hefe kann geerntet und wiederverwendet werden. Während der Nachgärung wird der Restzucker umgewandelt, Kohlensäure ans Bier gebunden und unedle Gärungsnebenprodukte abgebaut nach ca. 6 Wochen wird das Bier Naturtrüb direkt in die Flaschen oder in Fässer gefüllt.

 

Abfüllung

Bevor das Bier von Hand in Flaschen abgefüllt wird müssen die Flaschen Gereinigt werden. Die Flaschen werden erst in einem Tauchbad vorgeweicht dann manuell durch eine Bürstenmaschine gelassen und anschließend von Hand mit Wasser übergespült. Im Anschluss werden die Flaschen mit einem Handfüller unter Gegendruck gefüllt und von Hand etikettiert.
Nun steht Ihr Bier für Ihren nächsten Einkauf bereit.

 

Haltbarkeit

Unsere Biere sind naturbelassene Frischeprodukte und daher nur bei einer Kühlung von 2 - 7 Grad etwa 4 - 6 Wochen haltbar. Sie sind weder filtriert, pasteurisiert noch stabilisiert und deshalb auch nur bei ausgewählten Supermärkten und Gastronomen erhältlich.

Wo es Ricklinger zu trinken oder kaufen gibt, erfahren Sie hier.